Daten & Fakten
Detailansichten
Fotogalerie
Kontakt & Impressum
home
Daten und Fakten
Spannweite: 11,26 m
Flügelfläche: 11.20 m²
Leergewicht:280 kg
Flugmasse max: 370 kg
Luftschraube: Hoffmann - HO11E-133 S70
Motor:Rectimo - 4AR1200
Magnet: Bendix - S4RN-21
Vergaser: Zenith - 28 RXZ
Reisegeschwindigkeit:180 km/h
Das Flugzeug wird zum ersten Mal erwähnt im "Registre de Controle" des Herstellers "Societe Alpavia" (Gap-Tallard, Frankreich). Am 4. Dezember 1964 führt Bernard Chauvreau einen 2-stündigen Flug von Gap-Tallard aus durch. Als maximale Abflugmasse werden damals noch 350 kg angegeben. Zu diesem Zeitpunkt wird die RF3 mit dem Kennzeichen D-KIKA unter der Seriennummer 47 geführt.

Am 28. Mai 1965 erfolgt die Änderung in D-KITO - handschriftlich vermerkt auf dem "Registre de Controle". Fortan wird sie mit der Werknummer 68 geführt. Gemäß Änderungsvermerk des LBA weicht diese RF seit Juni 1976 vom Musterkennblatt Nr. 666 ab, denn sie ist jetzt mit einem Tragflügel vom Muster RF 4 ausgerüstet - einer Baureihe, die nur in Deutschland gefertigt wurde. Die höchstzulässige Abflugmasse erhöht sich dadurch auf 370 kg.
Im November 1978 wechselt unsere RF 3/4 ihren Besitzer. Unter dem Kennzeichen OE-9159 wird sie fortan vom Sportfliegerclub Salzkammergut in Österreich betrieben.

Im April 1986 wird sie von dort schließlich wieder in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das "Lufttüchtigkeitszeugnis für die Ausfuhr" aus Österreich bestätigt 1021 Flugstunden zu diesem Zeitpunkt. Unter dem Kennzeichen D-KKTK wird sie in die deutsche Luftfahrtzeugrolle eingetragen.

1993 entschließen sich Jörg Spittler und Ingo Rau die feuerrote RF 3/4 zu kaufen, die mittlerweile auf dem Flugplatz Kempten Durach im Allgäu stationiert ist. Mit Ingo Posch und Michael Peters kommen weitere Halter hinzu. Seit dem hat der einsitzige Motorsegler auf dem Flugplatz Oehna im Fläming sein Zuhause gefunden.